Masai Mara National Reserve

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Landschaften wie aus dem Bilderbuch – die präsentieren sich dem Besucher im Masai Mara National Reserve, häufig auch nur kurz Masai Mara genannt. Das kenianische Schutzgebiet ist Teil der Serengeti und grenzt direkt an den Serengeti-Nationalpark in Tansania an. Sein Name geht zum einen auf die Volksgruppe der Massai zurück, zum anderen auf die gefleckte Landschaft der Gegend – in der Sprache der Massai beschreibt der Begriff "Mara" genau diese Optik.

File 949Zum Großteil besteht das Masai Mara National Reserve aus weitläufigen Grasflächen, in einigen Abschnitten kommen jedoch auch Busch- und Baumsavannen vor, insbesondere entlang der Flüsse wie dem Mara und dem Talek River. Auf den 1.510 km² Fläche lebt eine Fülle an wilden Tieren und wer sich im Masai Mara auf Safari begibt, der wird mit großer Sicherheit auch die "Big Five" Afrikas zu Geschicht bekommen: Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden. Aber auch Giraffen, Gnus, Zebras, Antilopen, Hyänen, Nilpferde, Krokodile und verschiedene Affenarten sind hier beheimatet, um nur einige zu nennen. Sogar Ornithologen werden in dem Schutzgebiet glücklich, leben hier doch angeblich mehr als 50 verschiedene Raub- und Greifvogelarten sowie einige seltene Vögel wie der Nashornvogel oder der Glanzhaubenturako. Aufgrund der wenigen Bäume in der flachen Savanne hat der Besucher allgemein einen sehr guten Blick auf die artenreiche Tierwelt.

File 651Neben klassischen Safaris im Geländewagen werden auch Ballon-Safaris angeboten. Es ist eines der Highlights einer Kenia-Reise, da man hier über der traumhaft schönen Landschaft und den großen Herden von wilden Tieren schweben kann. Besonders eindrucksvoll ist das in den Sommermonaten, wenn die Zeit der Tierwanderung ist: Gewaltige Herden, zum Teil in bis zu 40 km langen Kolonnen formiert, durchstreifen dann das Masai Mara National Reserve.