Nationalparks in Kenia

In Kenia gibt es über 60 Nationalparks und -reservate. Fast 10 Prozent der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Und jeder, der sich auf den Weg nach Kenia macht, möchte dort auch in die bezaubernde und fremde Natur eintauchen. Hier werden deshalb einige der Nationalparks vorgestellt.

File 828Eines der bekanntesten Schutzgebiete ist das Masai Mara National Reserve, das Teil der Serengeti ist. In der Savannenlandschaft leben zahlreiche Tiere, denen der Besucher bei einer Safari näher kommen kann. Bekannt ist das Masai Mara für die großen Tierherden, die vor allem in den Sommermonaten auf der Suche nach geeigneten Futterplätzen unterwegs sind sowie für das ungewöhnliche Erlebnis von Ballon-Safaris.

File 834Die Region um das Rift Valley beherbergt wunderschöne Landschaften. Einige davon sind als Nationalparks geschützt wie beispielsweise der Nakuru-See-Nationalpark. Das große Vorkommen an Flamingos machte dieses Schutzgebiet so bekannt, denn die Tiere am und im Nakuru-See sind ein echtes Highlight. Auch der Aberdare-Nationalpark mit seiner bergigen Landschaft und der Hell's Gate Nationalpark gehören zum Rift Valley. Der Aberdare-Nationalpark ist von Flussläufen, Wasserfällen und tropischen Regenwäldern. Das Besondere ist, dass man das Gebiet auch sehr gut zu Fuß erkunden kann. Im Hell's Gate Nationalpark findet der Besucher eine vielseitige Landschaft vor, die zum Teil aus Vulkanen, zum Teil aus Savanne und Wäldern besteht. Verschiedene exotische Tiere können hier beobachtet werden, unter Anderem auch in der Njorowa-Schlucht, die auch "Höllentor" genannt wird und dem Nationalpark seinen Namen gab.

File 819In der trockenen Landschaft des Tsavo-East Nationalpark sind die berühmten "Big Five" Afrikas beheimatet: Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard. Neben der Tierbeobachtung gibt es einige Naturphänomene, wie beispielsweise die Stromschnellen der bizarren Lugard Falls, zu bewundern. Viele Reisende sind überzeugt, dass man im Amboseli-Nationalpark das klassische Afrika-Foto schießen kann, denn hier hat man – wenn das Wetter mitspielt – einen grandiosen Ausblick auf das Kilimandscharo-Massiv. Im Park selbst leben viele Elefanten, die hier besonders intensiv erforscht und geschützt werden. Auch das Boni National Reserve wurde einst zum Schutz der grauen Dickhäuter gegründet. In der von Buschland und Wäldern geprägten Landschaft leben zahlreiche Tiere.

File 982Der Malindi Marine National Park befindet sich, wie sein Name bereits verrät, nicht weit vom Badeort Malindi entfernt. Hier kann in die kenianische Unterwasserwelt mit ihrer vielseitigen Flora und Fauna eingetaucht werden. Nicht weit davon liegt in dem Arabuko-Sokoke-Nationalpark ein weiteres Schutzgebiet. In dessen Wäldern leben einige ungewöhnliche Säugetierarten und wachsen seltene Pflanzen, die einen zweiten Blick wert sind. Ein Geheimtipp ist bisher das Kora National Reserve, vielleicht auch, weil für den Eintritt eine spezielle Genehmigung eingeholt werden muss. Doch auch hier präsentiert sich dem Urlauber eine Fülle an wilden Tieren, die in wunderschöner Landschaft leben. Besonders auffällig sind hier die teils bizarren Inselberge mitten in der flachen Steppe.

Einige Sicherheitshinweise: Selbstverständlich gilt für alle Nationalparks und Reservate, dass man sich bei der Fahrt mit dem eigenen Wagen an ein Tempolimit von 40 km/h halten sollte. Fahren abseits der Wege ist nicht gestattet und man sollte das Auto nur dann verlassen, wenn es ausdrücklich gestattet ist.