Sehenswürdigkeiten in Kenia

Kenia hat unzählige beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten, es können hier daher nicht alle genannt werden. Aber auf die wichtigsten soll hingewiesen werden.

File 912Vor allem die Natur von Kenia überrascht den Besucher des ostafrikanischen Landes häufig. Da gibt es karge Steppenlandschaften und üppiges Grün, weitläufige Täler und schneebedeckte Berge, äsende Impalas und überwinternde Vögel aus Europa. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kenia gehört der schon von weitem sichtbare höchste Berg des Landes: Mount Kenya. Er liegt im Herzen des Landes und ist das ganze Jahr über mit Eis und Schnee bedeckt, was die ersten Europäer, die davon hörten, gar nicht glauben konnten. Das Bergmassiv kann erklommen werden, verschiedene Routen führen auf den Mount Kenya. Das davorliegende Hochland zeichnet sich durch besondere Fruchtbarkeit aus, weswegen hier Kaffee, Tee und Obst angebaut wird.

File 846Sehenswürdigkeiten der wunderbaren Natur von Kenia lassen sich auch an den verschiedenen Gewässern des Landes entdecken. Traurige Berühmtheit erlangte der Victoria-See durch den hier angesiedelten Nilbarsch, aber auch an diesem Binnensee gibt es einige Sehenswürdigkeiten. Die anderen Gewässer sind Teil des Rift Valley, das zum Großen Afrikanischen Grabenbruch gehört und durch die Verschiebung der tektonischen Platten entstanden ist. In dieser Gegend liegen beispielsweise der Naivasha-See sowie der Turkana-See. Der zuletztgenannte ist das größte Binnengewässer von Kenia, er liegt in einer trockenen Landschaft, die der auf dem Mond ähnelt. Aufgrund seiner grünen Färbung wird der Turkana-See auch als Jademeer bezeichnet, seine Ansicht ist einfach atemberaubend. Der Naivasha-See wiederum sorgt wegen seines stetig sinkenden Wasserspiegels für Rätsel, auch bei Wissenschaftlern. Die Besucher erfreuen sich jedoch am Anblick der zahllosen Nilpferde, die hier zu beobachten sind und zum Teil in unmittelbarer Nähe der Boote auftauchen.

File 979Der Lamu-Archipel mit seinen vielen Inseln ist wegen seiner Natur, aber auch wegen der vielen hübschen Orte absolut sehenswert. Überreste alter Siedlungen und viele lebendige Dörfer lassen den Besucher so richtig in das kenianische Leben eintauchen. Kultur lässt sich ebenso im Kulturzentrum Bomas of Kenya erleben. In dem Freilichtmuseum kann man durch ein traditionelles kenianisches Dorf schlendern und dabei viel über die Kultur der verschiedenen Völker des Landes erfahren. Bei den im Amphitheater stattfindenden Shows werden dem Besucher Tänze und Mode von Kenia näher gebracht.

File 813Wer sich mehr für historische Zusammenhänge und Sehenswürdigkeiten interessiert, sollte die Missionsstation Rabai, das Fort Jesus in Mombasa oder die Ruinenstadt Gedi besuchen. In Rabai wurde die erste christliche Missionsstation von Ostafrika gegründet, dafür waren unter anderem deutsche Missionare verantwortlich. Das Leben von damals wird im Museum anschaulich beschrieben. Mitten in den Wäldern an der Küste von Kenia befindet sich mit der Ruinenstadt Gedi eine der ältesten Siedlungen des Landes. Sie birgt bis heute einige Rätsel und ist ein verwunschener Ort voller einzigartiger Fotomotive. Die Festung Fort Jesus zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt Mombasa, allein das Gebäude und seine Architektur sind beeindruckend. Mit Audio-Guides ausgestattet erfährt der Besucher allerlei Wissenswertes zum Fort und der Geschichte von Kenia.