Amboseli-Nationalpark

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Das gewaltige schneebedeckte Bergmassiv des Kilimanjaro ist die Hintergrundszenerie dieses Nationalparks im Süden von Kenia. Kein Wunder, dass er zu einem der meistbesuchten Naturschutzgebiete wurde und hier stets unzählige Fotos geschossen werden. Das klassische Motiv für den Hobbyfotografen ist eine Elefantengruppe vor dem höchsten Gebirge Afrikas, das jedoch häufig hinter Wolken versteckt ist.

File 843Tatsächlich ist der Amboseli-Nationalpark mit seinen 392 km² ein wichtiges Gelände für Elefanten, die von Wilderei weitestgehend verschont geworden sind. Hier ist daher auch das Amboseli Elephant Research Project beheimatet, das sich seit dem Jahre 1972 intensiv mit dem Verhalten und der Demografie von afrikanischen Elefanten beschäftigt.

File 807Neben Elefanten können in diesem Nationalpark viele weitere Tiere beobachtet werden. Zur artenreichen Tierwelt gehören beispielsweise Nashörner, Nilpferde, Löwen, Geparden, Hyänen, Wildhunde und Schakale, desweiteren Giraffen, Gnus, Zebras, Impalas und verschiedene Gazellenarten. Neben diesen Säugetieren gibt es eine Fülle an verschiedenen Vögeln im Amboseli-Nationalpark. Die Landschaft ist von Wäldern und offener Savanne geprägt, aber auch Sümpfe sind vorzufinden. Mit dem Lake Amboseli gibt es außerdem einen großen Salzsee im Nationalpark. Er nimmt sogar einen Großteil der Fläche des Parks ein. Jedoch ist er nur zu Regenzeiten mit Wasser gefüllt, meist präsentiert er sich als beeindruckende Salzfläche. Vom Observation Hill hat der Besucher einen guten Überblick über das gesamte Schutzgebiet.

Es gibt vier Zugänge zum Amboseli-Nationalpark: das Kitirua Gate, das Namanga Gate (manchmal auch Meshanani Gate genannt), das Erimito Gate und das Kimana Gate.