Kora National Reserve

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An der Küste Kenias liegt das Kora National Reserve. Die trockene Landschaft des Gebietes, das seit 1989 auch als Nationalpark anerkannt ist, ist vor allem von einzelnen Bäumen und Buschland geprägt. Zwei Hauptflüsse gibt es im Schutzgebiet: Den Tana River und den Mwitamvisi River. Desweiteren entstehen saisonal kleinere Flüsse im Kora National Reserve. Am Fluss Tana gibt es einige hübsche Wasserfälle, wie beispielsweise die Adamson's Falls und die Grand Falls, sowie die Kora-Stromschnellen. Auch gibt es in der Nähe der Flüsse häufig kleine Wälder. Faszinierend sind außerdem die zahlreichen Inselberge, die in der sonst flachen Landschaft vorkommen. Der höchste von ihnen ist der Mansumi mit 488 m, weitere Berge sind Kumbulanwa und Kora Rock.

File 973Die meisten Urlauber besuchen den Nationalpark für eine Safari. Dabei können zahlreiche Tiere beobachtet werden, beispielsweise kommen im Schutzgebiet Elefanten, Löwen, Leoparden, Geparden, Nilpferde, Büffel, Antilopen, Strauße und Hyänen vor.

In den 1980er und 1990er Jahren hatte das Kora National Reserve stark mit Wilderei zu kämpfen. Vor allem im Zusammenhang mit dem britischen Naturforscher George Adamson wurde dies weltweit bekannt. Adamson war im Kora-Schutzgebiet als Wildhüter tätig und lebte dort für einige Jahre. 1989 wurde er von Wilderern getötet. Er liegt im Nationalpark in der Nähe seines damaligen Camps begraben.

Für den Besuch des Kora National Reserve muss eine offizielle Genehmigung vom Kenya Wildlife Service eingeholt werden.