Nakuru-See-Nationalpark

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Große Scharen von Flamingos lassen sich im und am Nakuru-See beobachten. Der alkalische See liegt im Afrikanischen Grabenbruch (Rift Valley) und ist seit 1967 im Nakuru-See-Nationalpark geschützt. Nach dem Masai Mara National Reserve ist dieses Schutzgebiet das beliebteste bei Besuchern aus aller Welt.

File 789Vor allem das einmalige Naturschauspiels mit den unzähligen Flamingos machen den Nationalpark so bemerkenswert. Experten gehen davon aus, dass hier zeitweise an die zwei Millionen Exemplare vorkommen. Das wäre ein Drittel des weltweiten Vorkommens an Flamingos. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken: Eine Fülle an Vogelarten, darunter viele Wasservögel, und einige Säugetierarten kommen im Nakuru-See-Nationalpark vor. Heimisch sind beispielswiese Löwen, Leoparden, Affen, Nashörner, Giraffen, Büffel, Antilopen und Wasserböcke. Die seltene Rothschild-Giraffe und die beiden Nashornarten – Spitzmaul- und Breitmaulnashorn – sind vom Aussterben bedroht und auf den Schutz des Parks angewiesen.

File 825Auch die Flora des Nationalparks ist vielseitig: Am Nakuru-See wachsen ungefähr 550 Pflanzenarten, das Ostufer überrascht mit gewaltigen kaktusartigen Bäumen (Euphorbien). Die Schutzregion hat verschiedene Landschaften: Grassavannen, Akazienwälder, Salzebenen und Sumpfgebiete kommen in unmittelbarerer Nähe vor.

Einen herrlichen Ausblick auf den See und die dort lebenden Tiere hat man vom Pelican Point sowie von den Baboon-Cliffs (Pavianfelsen) aus. Bei zweiterem Platz kann man auch problemlos den Wagen verlassen, da hier außer Pavianen kaum Tiere unterwegs sind. Es empfiehlt sich, ein gutes Fernglas dabei zu haben.