Städte in Kenia

Viele Urlauber kommen vor allem nach Kenia, um die wunderschöne Natur in den unzähligen Nationalparks kennen zu lernen. Auch zum Baden an den zum Teil idyllischen Stränden reisen Menschen aus der ganzen Welt an. Bei einer Kenia Reise sollte man sich jedoch auch nicht die Städte und Dörfer entgehen lassen, die mit vielen überraschenden Sehenswürdigkeiten noch darauf warten, entdeckt zu werden.

File 888Interessante Museen und lebendige Stadtviertel gibt es in der Hauptstadt von Kenia, Nairobi. Besonders spannend ist beispielsweise das National Museum of Kenya mit seiner großen historischen, geologischen, ethnografischen und paläanthropologischen Sammlung. Daneben gibt es zahlreiche Kolonialbauten zu besichtigen und ein paar Grünanlagen für die Pause. Zweitgrößte Stadt von Kenia ist Mombasa, auf Mombasa Island gelegen. Mit dem Fort Jesus stellt die Metropole eines der wichtigsten Festungsgebäude des Landes, das außerdem sehr gut erhalten ist. Bei einem Stadtbummel lassen sich historische Häuser und quirlige Basare entdecken, aber auch die indischen Tempel sowie unzählige Moscheen sind sehenswert.

File 940Ein indisches Viertel mit hübschen Tempeln existiert außerdem in Eldoret. Diese Stadt im Rift Valley wurde von verschiedenen Bevölkerungsgruppen besiedelt, die nun alle das Stadtbild und die Atmosphäre prägten. Fernab vom touristischen Mainstream lässt sich hier ein kosmopolitisch angehauchter kenianischer Ort erleben. Interessante Architektur gibt es in Kenia in der Altstadt von Kisumu, aber auch das ehemalige Marktviertel hat viel Charme und im Kisumu Museum sind viele Exponate aus Völker- und Naturkunde ausgestellt. Die Kultur der Somali lässt sich am besten in Garissa kennen lernen. In einer trockenen Landschaft unweit der Grenze zu Somalia lebt hier vor allem diese muslimische Minderheit und verkauft klassische Souvenirs wie traditionelle Kalebassen.

File 903Abenteuerlich wirkt die Stadt Lodwar im Rift Valley auf ihren Besucher. Hier ist es staubig und heiß, die britische Kolonialregierung hatte den Ort eigentlich nur als Zwischenstopp genutzt, um politische Gefangene in den Norden Kenias zu bringen. Auch Nakuru wurde gebaut, um eine Station der Uganda-Bahn zu haben. Heute ist die Stadt vor allem für die intensiv betriebene Landwirtschaft und den Anbau der Pyrethrumblume bekannt. Nicht weit von ihr befinden sich mit dem Hyrax Hill, dem Menengai Krater und dem Nakuru-See-Nationalpark einige Sehenswürdigkeiten. Landwirtschaft ist ebenso für die Stadt Machakos von großer Bedeutung. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zu Nairobi und ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Kenias. Die hügelige Landschaft ist sehr fruchtbar, was auf dem immer montags und freitags stattfindenden Markt bewiesen wird. Hier werden allerlei Leckerbissen aus der Region zum Verkauf angeboten.

File 879Besonders reizvoll ist für viele Urlauber Lamu Town des Lamu-Archipels. In der Altstadt sind keine Autos erlaubt, was einen wirklich gemütlichen Bummel durch die verwinkelten Gassen vorbei an historischen Gebäuden möglich macht. Die Stadt ist aufgrund ihrer einzigartigen Schönheit Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Obwohl es auch in Malindi einige Sehenswürdigkeiten gibt, ist die Stadt vor allem als Badeort bekannt. An den schönen Stränden haben sich während der Kolonialzeit die Briten erholt, bis heute kann man hier einfach die Seele baumeln lassen.
Viel Spaß mit unseren Texten über die Städte und Regionen von Kenia.