Garissa

File 705

Die Hauptstadt der Provinz North-Eastern in Kenia ist Garissa am Tana River. Sie befindet sich etwa 40 km südlich des Äquators in einer trockenen Landschaft. Während die Tage sehr heiß werden können, kühlt es bei Nacht auf angenehme Temperaturen ab. Garissa ist ein kleiner Ort mit wenig echten Sehenswürdigkeiten.

Doch es ist die ideale Stadt, um fernab des Tourismusstroms das Land besser kennen zu lernen. Vor allem kann man sich besser mit der Kultur der Somali vertraut machen. Denn Garissa wird vor allem von Somali bewohnt, die muslimische Volksgruppe stellt die wichtigste Bevölkerungsgruppe der Stadt. Wer mag, kauft typisches Handwerk der Somali wie beispielsweise die traditionelle Kalebassen. Weil Garissa stark vom Islam geprägt ist, sind in der Stadt so gut wie keine alkoholischen Getränke erhältlich und Einrichtungen wie Internet-Cafés sind zu Gebetszeiten regelmäßig geschlossen.

Um nach Garissa zu gelangen, kann man von Nairobi mit öffentlichen Bussen oder aber mit dem eigenen Wagen fahren. Die Fahrt führt über recht gut ausgebaute Straßen und dauert etwa vier bis fünf Stunden.

Touristen wird empfohlen, nicht weiter östlich von Garissa zu reisen. Die Gegend um die somalische Grenze ist für Überfälle und Bandenkriege bekannt, die unter Umständen auch für den Reisenden eine Gefahr darstellen können.