Wetter & Klima in Kenia

 

Kenia lässt sich in vier Landschaften gliedern, die verschiedene klimatische Eigenschaften aufweisen. Die unterschiedlichen Klimazonen machen es möglich, zu jeder Jahreszeit einen schönen Urlaub zu verbringen. Klassische Jahreszeiten wie in Mitteleuropa gibt es nicht, das Jahr wird durch Regenzeiten strukturiert. Die „große Regenzeit“ hält an von März bis Juni, die „kleine Regenzeit“ von Ende Oktober bis Mitte Dezember.
 
Küstenregion
Am Indischen Ozean wartet eine etwa 480 Kilometer lange Küste mit herrlichen Sandstränden auf sonnenhungrige Besucher. Außerhalb der Regenzeit scheint die Sonne acht Stunden pro Tag, die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt 28 Grad, die Wassertemperatur ganzjährig ca. 25 Grad. Das Klima ist feucht-heiß.
 
Nyika-Plateau
Etwa 75 % Kenias wird von diesem Plateau bedeckt. (Halb-)Wüste im Norden und Trockensavanne an der Grenze zu Tansania prägen die Landschaft dort, die Niederschläge sind gering.
 
Great Rift Valley/Zentrales Hochland
Der Ostafrikanische Grabenbruch entstand vor etwa 200 bis 20 Millionen Jahren durch Kontinentalverschiebung. Am Grunde des Tals haben sich Seen gebildet (z. B. der Lake Turkana als größter der Seen), östlich/westlich an das Valley grenzt das Zentrale Hochland an (höchster Berg ist der Mount Kenya). Im Gebirge muss ganzjährig mit Niederschlag gerechnet werden, die Nächte können sehr kühl sein, das Klima ist gemäßigt. Für Hochgebirgstouren eignen sich die Monate Dezember bis Februar, in denen eher weniger Regen fällt.
 
Viktoriasee-Becken
Einen Anteil von etwa 3755 Quadratkilometern hat Kenia an diesem Binnensee. Das Klima ist feucht-warm und erlaubt eine üppige Vegetation.

 

 
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